Schiffe

Hier stelle ich euch meine wichtigsten Schiffe vor. Los ging alles auf dem MS Wittenberg. Hier bin ich im Juli 1979 aufgestiegen. Im Bild ist das typgleiche MS Wismar zu sehen.
Von diesen Typ „Afrika“ Schiffen wurden insgesamt sechs Stück gebaut. Sie wurden überwiegend im Liniendienst zwischen Europa (West) und Afrika eingesetzt.

Verbleib des MS Wittenberg:
Am 10. Januar 1992 in Lübeck verkauft an Shenzen Daxi Marine Shipping Co.Ltd. in Guangzhou (CHN). Neuer Name: SU RUN. Sofortiger Weiterverkauf an Bullitiman Overseas Ltd. Kingstown (VCT), Mgrs. Jiangsu Marine Shipping Co. 1995 nach neuer Vermessung 5902 BRZ. 1997 Calcutta zum Abbruch.

Nach meiner Ausbildung zum „Assi“ (für Landratten: Maschinenassistent) 1982 wurde das MS Schwielowsee mein neues Stammschiff. Hier blieb ich mehrere Jahre bis zu meinem Studium an der IHS (Ingenieurhochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow).
Auf dem Bild ist das erste Schiff der „Poseidon“-Serie, die MS Rudolf Diesel. Dies waren die ersten Schiffe einer neuen Generation. Statt Ladebäume hatten sie Bordkrane, die Hauptmaschine war ein Mittelschnellläufer (500min-1) der über ein Getriebe einen Verstellpropeller antrieb, und für die Besatzung am schönsten, es gab wirklich schöne große Einmann-Kammern.

Hier ist noch ein schönes Bild von der MS Schwielowsee vom Künstler Jochen Schirmer, der als Kunstmaler noch viele andere maritime Motive auf Leinwand bannt. Weitere Informationen findet ihr auf seiner Homepage. An dieser Stelle herzlichen Dank.

Nach Abschluß der IHS mit dem Maschinenpatent C3 fuhr ich erst einmal als Assistentzoffizier auf MS Burg. Dieses von der VEB Deutfracht/Seereederei zurückgekaufte Frachtschiff wies einige Besonderheiten im Maschinenbereich auf. Zum einen blieb mir die Hauptmaschine K6Z 57/80F von MAN (In Lizenz von VEB Maschinenbau Halberstadt gefertigt) in Erinnerung. Meines Wissens hat MAN selbst diese Maschine nie gefertigt. Diese nicht ganz ausgereifte Konstruktion machte besonders im Spülluftbereich große Probleme. Die Separatoren waren nicht, wie sonst meist üblich aus Polen (Lizenz Alfa de Laval) sondern von einer Kyffhäuser Firma und somit recht gewöhnungsbedürftigt.

Im Bild ist das MS Burg noch unter seinem Namen MS Joboy zu sehen, bevor es im Oktober 1977 seinen Namen wechselte.

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